Deutschland gedenkt am 11. März 2026 zum fünften Mal der Opfer terroristischer Gewalt, bei dem seit 2004 insgesamt 14 Menschen ums Leben kamen, darunter Opfer der Anschläge in München, Mannheim, Solingen und Magdeburg. Die zentrale Gedenkveranstaltung in Berlin-Moabit, eröffnet von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, rückt die Betroffenen in den Mittelpunkt, während die Sicherheitslage als so angespannt wie seit Jahren nicht mehr eingeschätzt wird. Experten warnen vor einer wachsenden Bedrohung durch Rechtsextremismus, dessen Personenpotenzial sich seit 2015 mehr als verdoppelt hat, sowie durch islamistischen Terror und Cyberangriffe, wobei die Radikalisierung im Internet durch Algorithmen beschleunigt wird.