Gefährliche Partikel in Prostatatumoren entdeckt 26.02.2026

Eine neue US-amerikanische Studie der NYU Langone Health und der NYU Grossman School of Medicine hat Mikroplastik in Prostatakrebstumoren nachgewiesen. Bei der Untersuchung von zehn Männern, denen die Prostata entfernt wurde, fanden die Forscher in neun von zehn Tumorproben Plastikpartikel, während diese nur in 70 Prozent des gesunden Vergleichsgewebes vorhanden waren. Die Konzentration von Mikroplastik war in den Tumoren mit durchschnittlich 40 Mikrogramm pro Gramm Gewebe etwa zweieinhalbfach höher als in gesundem Gewebe (16 Mikrogramm pro Gramm). Obwohl die Langzeitfolgen von Mikroplastik noch unklar sind, wird es als potenzielle Gefahr für den Organismus angesehen, da es Entzündungen auslösen und Gewebe schädigen kann. Die Studie, die als Pilotstudie gilt, deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Mikroplastik und Prostatakrebs hin, beweist jedoch keinen ursächlichen Zusammenhang.















