Geflohen aus Afghanistan: Das Stottern der Migration überwinden 03.05.2026

** Haideh Faghiry, eine afghanische investigative Journalistin, die nach ihrer Kindheit im Iran von 2011 bis 2021 in Afghanistan lebte und seit 2022 in Deutschland im Exil ist, beschreibt ihre komplexe Beziehung zu Heimat und Flucht. Sie schildert ihre tiefe Verbundenheit mit Kabul, das sie nach ihrer Ankunft als erfüllende Heimat empfand, und den schmerzlichen Verlust, den die Taliban-Rückkehr 2021 brachte. Gezwungen, zwischen ihrem Beruf als Erzählerin und dem Schutz ihrer Kinder zu wählen, floh sie. Im Exil hat sie ihre Mission gefunden: durch das Schreiben über das Leiden und die Hoffnung von Migranten das „Stottern der Migration“ zu überwinden und die Fremdheit ihrer Mutter in Zugehörigkeit zu verwandeln, indem sie aus den Trümmern der Flucht ein „Haus aus Worten“ für die Zukunft baut.














