Gegen Kernanliegen Trumps: Der Kongress probt den Widerstand 04.06.2026

Immer mehr Republikaner im US-Kongress widersetzen sich den Kernanliegen von Präsident Donald Trump, was sich in mehreren Abstimmungen und politischen Entscheidungen in dieser Woche zeigte. Trotz Trumps Bezeichnung als „bedeutungslos“ stimmte das Repräsentantenhaus mit knapper Mehrheit, unterstützt von vier republikanischen Abgeordneten, für ein Ende der Militärinterventionen im Iran ohne Zustimmung des Kongresses. Darüber hinaus strich der Senat eine Milliarde Dollar für einen neuen Ballsaal im Weißen Haus aus einem Finanzierungspaket, da viele Kongressmitglieder dies in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für unangemessen hielten. Auch die Ankündigung eines umstrittenen „Wiedergutmachungsfonds“ für Opfer einer angeblich politisierten Justiz wurde unter Druck führender Republikaner gestoppt. Selbst Trumps Einfluss auf Vorwahlen zeigte Risse, als ein von ihm unterstützter Kandidat in Iowa verlor, und parteiinterne Kritik an fragwürdigen Personalentscheidungen nahm zu.















