„Gehe schweren Herzens“: Scheidender UN-Repräsentant für Bosnien warnt vor fragiler Sicherheitslage 15.05.2026

Der scheidende Hohe UN-Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, erklärt seinen Rücktritt mit wachsenden Spannungen und einer fragilen Sicherheitslage, insbesondere durch sezessionistische Äußerungen aus der Republika Srpska. Nach fast fünf Jahren Amtszeit, der zweitlängsten auf diesem Posten, bedauert Schmidt seinen Abschied, betont aber die Notwendigkeit, die Integrität des Amtes zu wahren, da die Ziele noch nicht erreicht seien. Das Amt des Hohen Repräsentanten wurde durch das Dayton-Abkommen von 1995 geschaffen, das den Krieg beendete und weitreichende Befugnisse zur Überwachung des Friedens vorsieht. Schmidt warnt vor einer möglichen Geldwäsche-Einstufung Bosniens und hebt die Bedeutung der internationalen Institutionen als Rückversicherung für die Bevölkerung hervor. Seine Entscheidung wurde angeblich auch durch familiäre Geschäftsinteressen von US-Präsident Donald Trump beeinflusst.














