Geldstrafe und Fahrverbot für Sea Watch: Erneut deutsches Rettungsschiff in Italien festgesetzt 30.03.2026

Die italienischen Behörden haben das deutsche Rettungsschiff „Sea-Watch 5“ der Hilfsorganisation Sea-Watch für 20 Tage festgesetzt und eine Geldstrafe von 10.000 Euro verhängt, nachdem 93 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet wurden. Sea-Watch kritisiert das Vorgehen als Sabotage ziviler Seenotrettung und wirft der italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vor, die Rettungsaktionen gezielt zu behindern. Die Festsetzung erfolgte, nachdem der Kapitän entgegen der Anweisung, einen über 1.100 Kilometer entfernten Hafen anzusteuern, den näher gelegenen Hafen von Trapani auf Sizilien wählte. Dieses Vorgehen steht im Einklang mit einem seit drei Jahren bestehenden Dekret, das Seenotretter zur sofortigen Ansteuerung zugewiesener Häfen verpflichtet.













