Geldtransporter festgesetzt: Außenminister der Ukraine wirft Ungarn „Geiselnahme“ und „Banditentum“ vor 06.03.2026

In Ungarn wurden zwei ukrainische Geldtransporter mit rund 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold festgesetzt, die Bargeld und Edelmetalle aus Österreich in die Ukraine transportieren sollten. Die ungarische Steuer- und Zollbehörde (NAV) bestätigte die Festnahme von sieben ukrainischen Staatsbürgern im Rahmen von Ermittlungen wegen Geldwäsche. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf Ungarn daraufhin „Erpressungskampagne“, „Geiselnahme“ und „Banditentum“ vor und drohte mit Sanktionen, da den ukrainischen Konsularbeamten kein Zugang zu den Festgenommenen gewährt wurde. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó forderte transparente Erklärungen zur Herkunft und zum Verwendungszweck der Gelder und hinterfragte die Notwendigkeit solcher Bar-Transporte. Der Vorfall verschärft die angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern, die bereits durch Streitigkeiten über russische Öllieferungen und blockierte EU-Kredite belastet sind.













