Gelogen und geschmuggelt: Mpox-Viren bringen Forscher vor Gericht 09.06.2026

Zwei Virologen des National Institutes of Health (NIH), Vincent Munster und Claude Kwe, stehen in den USA vor Gericht, nachdem sie am 25. Januar 2026 bei ihrer Rückkehr aus dem Kongo am Flughafen Detroit mit 113 Fläschchen Mpox-Viren im Gepäck angetroffen wurden. Obwohl sie behaupteten, kein biologisches Material mitzuführen, stellten Ermittler fest, dass 17 der 20 untersuchten Proben deaktiviertes Mpox-Virus enthielten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Gesetze gebrochen und die Bevölkerung gefährdet zu haben, indem sie virale Krankheitserreger illegal einführten und die Behörden anlogen. Den Forschern drohen nun bis zu fünf Jahre Haft wegen illegaler Einfuhr und Falschaussage. Die genauen Beweggründe für ihr Handeln sind weiterhin unklar, obwohl das NIH seine Kooperation mit den Behörden zusichert.














