Genussmittel bewirkt massive Veränderungen im Gehirn – Studie zeigt drastische Folgen 23.03.2026

Eine neue Studie spanischer Forschender der Miguel-Hernández-Universität in Elche und des Spanischen Nationalen Forschungsrats hat dramatische Veränderungen der Genaktivität im Gehirn durch chronischen Alkoholkonsum aufgedeckt. Untersucht wurde Gehirngewebe verstorbener Alkoholkranker, wobei sich zeigte, dass die Aktivität des CB1-Rezeptor-Gens im Nucleus accumbens um 78 Prozent und im präfrontalen Kortex um bis zu 125 Prozent anstieg, was mit Suchtverhalten und Rückfallrisiko verbunden ist. Gleichzeitig sank die Genaktivität des CB2-Rezeptors in beiden Hirnregionen um etwa 50 Prozent, was auf eine Schwächung der körpereigenen Abwehrmechanismen gegen alkoholbedingte Schäden hindeutet. Diese Erkenntnisse, veröffentlicht in der Wiley Online Library, könnten Ansatzpunkte für neue Medikamente zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit liefern, einer weltweit häufigen Todesursache mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten.














