Geopolitische Herausforderungen und Allianzen: Augen auf bei der Partnerwahl 11.03.2026

Angesichts der zunehmenden Dominanz von Großmächten wie China, Russland und den USA fordert der kanadische Premierminister Mark Carney eine Neuausrichtung der internationalen Ordnung. Er schlägt vor, dass Mittelmächte ihre Beziehungen diversifizieren, ihre Verteidigungsfähigkeiten stärken und Partnerschaften mit anderen Mittelmächten sowie aufstrebenden Staaten des Globalen Südens vertiefen sollten, um strategische Autonomie zu erlangen. Diese Strategie birgt jedoch die Gefahr, dass liberale Demokratien Partnerschaften mit illiberalen Regimen eingehen, was ihre eigene Handlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit untergraben könnte. Eine solche regimeblinde Partnerwahl, wie das Handelsabkommen Kanadas mit China zeigt, kann die Kritikfähigkeit gegenüber autoritären Staaten einschränken und illiberalen Kräften innenpolitisch Argumente liefern. Daher ist eine sorgfältige Auswahl von Partnern, vorzugsweise gleichgesinnten liberalen Demokratien, entscheidend, um den Herausforderungen durch Großmächte effektiv zu begegnen.














