Geplante EU-Förderung Mini-Atomreaktoren sind keine Lösung 10.03.2026

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant eine Kehrtwende und will Atomenergie, insbesondere Mini-Atomreaktoren, mit EU-Mitteln fördern, was angesichts der hohen Kosten und ungelösten Entsorgungsfragen kritisiert wird. Frankreich drängt auf diese Förderung, da sein letzter Neubau in der Normandie nach 17 Jahren Bauzeit und einer Kostenexplosion von mehr als dem Sechsfachen des Plans fertiggestellt wurde. Mini-Atomreaktoren existieren bisher nur auf dem Papier, und es gibt keine Zusagen für Bauzeiten oder Kosten, was selbst große Energieunternehmen wie RWE abschreckt. Experten schlagen vor, die EU-Gelder stattdessen in erneuerbare Energien und Speichertechnologien zu investieren, die weniger riskant und kostengünstiger sind.

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