Geplantes Referendum über Beitritt Fischereipolitik der EU schreckt Isländer ab 16.03.2026

Islands sozialliberale Regierungskoalition plant ein Referendum am 29. August, um die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen zu beschließen, die 2013 wegen Differenzen bei der Fischereipolitik abgebrochen wurden. Die Regierung will den Prozess beschleunigen, auch aufgrund der angespannten Weltlage und der Unsicherheit über die Verlässlichkeit der USA als Partner, insbesondere nach den Äußerungen von US-Präsident Trump zu Grönland. Während die Regierung die EU-Mitgliedschaft als sicherheitspolitischen Vorteil sieht, äußern viele Isländer Bedenken hinsichtlich der Fischereirechte, der Souveränität und der eigenen Identität in einer großen Union. Aktuelle Umfragen zeigen eine knappe Mehrheit für eine EU-Mitgliedschaft, wobei das Referendum zunächst über neue Verhandlungen abstimmen soll.














