GERICHT: Mordprozess gegen 14-Jährige: Acht Jahre Haft 16.06.2026

Ein 14-jähriges Mädchen wurde wegen Mordes zu acht Jahren Haft verurteilt, nachdem sie im November 2025 in Penzing eine Frau auf einem Friedhof mit über 80 Stich- und Schnittverletzungen tötete. Das Opfer, das zufällig ausgewählt wurde, wurde von hinten angegriffen und wehrte sich nicht. Die Angeklagte kaufte das Klappmesser eine Woche vor der Tat und gab an, auch Selbstverletzungsabsichten gehabt zu haben. Sie gestand die Tat nach einem Anruf bei der Polizei und sandte Fotos des Opfers an Freunde. Mildernd wurden ihr Geständnis, ihr Beitrag zur Aufklärung und ihre Unbescholtenheit sowie der Einfluss von Medikamenten gewertet. Erschwerend wirkte das als "besonders verwerflich" eingestufte Motiv, da das Opfer arglos war. Eine psychiatrische Begutachtung ergab eine zurechnungsfähige, aber emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typus, die die Gefahr weiterer Straftaten birgt. Ihre Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum wurde beantragt.















