"Geschlagen und getreten": Deutsche Aktivisten berichten von Misshandlung in türkischer Haft 05.02.2026

Eine Gruppe von 16 deutschen Aktivisten und Journalisten, die auf die humanitäre Krise in Syrien aufmerksam machen wollten, wurde in der Südtürkei festgenommen und nach Istanbul gebracht. Die Delegation, die Proteste gegen die Gewalt in Syrien begleiten und Menschenrechtsverletzungen dokumentieren wollte, berichtete von schwerer Misshandlung in der Haft. Laut Aussagen wurden sie gezwungen, sich auszuziehen, ihre Handys abzugeben und erhielten nur ein Stück Brot während einer eintägigen Reise zu einem Abschiebegefängnis. Auf der Polizeiwache wurden sie körperlich angegriffen, geschlagen und getreten. Ihnen wurde nie ein Grund für die Festnahme mitgeteilt, und das Recht auf einen Anwalt wurde ihnen verwehrt. Als Grund für die Abschiebung wurde eine Verletzung von Visa-Vereinbarungen genannt, obwohl sie sich nur vier Tage im Land aufhielten und als deutsche Staatsbürger Anspruch auf 90 Tage visumfreien Aufenthalt haben. Die Gruppe ist inzwischen wieder in Deutschland angekommen.














