"Wahrscheinlichkeit von 30 bis 50 Prozent"Diese Prognose hat es in sichVon Ellen Ivits 04.02.2026

Deutschland steht an einem Wetterwendepunkt, da Wettermodelle entweder eine neue Kältephase oder plötzliche 16 Grad Celsius Mitte Februar prognostizieren, abhängig von der Entwicklung des Polarwirbels. Eine markante Luftmassengrenze trennt derzeit milde Luft im Südwesten von winterlicher Kälte im Norden, mit gefühlten minus 18 Grad in Berlin. Ein Blockadehoch über Skandinavien und ein Tiefdruckgebiet über dem Atlantik verursachen diese Grenzwetterlage, die bis zum 8. oder 12. Februar andauern könnte. Das europäische Wettermodell prognostiziert ab dem 9. Februar eine winterliche Periode mit Minustemperaturen, ausgelöst durch ein starkes Hoch über Grönland, das die Tiefdrucksysteme nach Süden drängt und eisige Polarluft nach Mitteleuropa leitet. Eine Teilung des Polarwirbels zwischen dem 11. und 14. Februar, verursacht durch stratosphärische Erwärmung, erhöht die Wahrscheinlichkeit für anhaltendes Kaltwetter bis in den frühen Frühling hinein, mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 bis 50 Prozent für ein spürbares Winterszenario. Alternativ könnte sich der Polarwirbel stabilisieren und mildere Luft aus westlichen bis südwestlichen Richtungen bringen, mit Temperaturen bis zu 16 Grad Celsius zwischen dem 13. und 16. Februar.














