Geschichtsbild:Der Kanzler in China 02.03.2026

Bundeskanzler Helmut Schmidt reiste Ende Oktober 1975 als erster deutscher Regierungschef für fünf Tage in die Volksrepublik China. Bei seiner Ankunft am 29. Oktober 1975 wurde er von Deng Xiaoping, dem zweitwichtigsten Mann des Landes, zu einem Bankett empfangen, da Mao Zedong bereits krank war. Schmidts Besuch markierte einen Wendepunkt in der westdeutschen Außenpolitik, da er der erste Bundeskanzler war, der China besuchte. Nach anfänglicher Unterstützung der Sowjetunion im Kalten Krieg hatte sich China mit der Sowjetunion überworfen und seine Beziehungen zum Westen, einschließlich der USA, schrittweise verbessert. Schmidt traf sich auch mit Mao und diskutierte über Kant, besichtigte die Chinesische Mauer und informierte sich über die 5000-jährige Geschichte Chinas. Franz Josef Strauß war bereits im Januar desselben Jahres nach China gereist.















