Geplante Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan ab Samstag, dem 15. Juni, werden von widersprüchlichen Aussagen der US-Regierung überschattet. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Zehn-Punkte-Plan des Irans zunächst als "tragfähige Grundlage" für die Gespräche, die in Islamabad stattfinden sollen. Jedoch erklärte eine hochrangige Regierungsmitarbeiterin, dass dieser Plan keine Arbeitsgrundlage darstelle und von Trump und seinem Team verworfen worden sei, was im Widerspruch zu Trumps eigenen Aussagen auf Truth Social steht. Der iranische Plan fordert die Fortsetzung seines Atomprogramms und die Aufhebung aller Sanktionen, während der unbekannte 15-Punkte-Plan der USA angeblich die Aufgabe von Atomwaffen und die Einschränkung regionaler Einflussnahme vorsieht.