Gesundheitsreform ist "nicht der große Wurf" 01.07.2026

Die aktuelle österreichische Gesundheitsreform wird von Kritikern als "nicht der große Wurf" bezeichnet, da zentrale Reformen wie die "Finanzierung aus einer Hand" ausgeblieben sind und die Spitäler weiterhin in der Hand der Bundesländer verbleiben. ÖGK-Obmann Andreas Huss verteidigt den Reformkurs und betont, dass der Erfolg an konkreten Verbesserungen für die Bevölkerung, wie kürzeren Wartezeiten und besserer Qualität, gemessen werden muss. Er wehrt sich gegen den Vorwurf der Ineffizienz, indem er auf hohe private Zusatzkosten verweist, die Österreich im internationalen Vergleich ins Mittelfeld rücken. Ein zentraler Punkt der Reform ist die Umwandlung von Spitälern in flexible "Gesundheitsstandorte" und der Ausbau von Primärversorgungszentren (PVZ) mit dem Ziel, bis 2040 flächendeckend 600 solcher Zentren zu etablieren.















