Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland: „Armee und Polizei nehmen teil – aufseiten der Siedler“ 21.05.2026

Seit dem 7. Oktober 2023 und insbesondere seit der Amtsübernahme der Regierung Netanjahu Ende 2022 haben Gewaltakte von militanten jüdischen Siedlern gegen Palästinenser im Westjordanland stark zugenommen und sind brutaler geworden. Diese Übergriffe zielen darauf ab, Palästinensern die Lebensgrundlage zu entziehen. Laut einem UN-Bericht waren im vergangenen Sommer 70 Menschen in der Beduinensiedlung Al-Shakara von solchen Angriffen betroffen, was zur Aufgabe der Siedlung führte. Laut Experten nehmen israelische Sicherheitskräfte nicht nur an Übergriffen teil, sondern tun dies oft aufseiten der Siedler, während sie zuvor passiv blieben oder sogar Palästinenser festnahmen. Die NGO Yesh Din berichtet, dass 93,6 Prozent der Ermittlungen zu Siedlergewalt ohne Anklage eingestellt werden, während Palästinenser unter dem neuen Gesetz sogar die Todesstrafe für Terroranschläge erhalten können.













