Gewinneinbruch bei VW Auf der Suche nach einer Zukunftsstrategie 10.03.2026

Der Volkswagen-Konzern verzeichnete im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch von rund 50 Prozent auf knapp neun Milliarden Euro vor Steuern, obwohl die Verkaufszahlen mit über neun Millionen Fahrzeugen stabil blieben. Die Probleme resultieren teilweise aus externen Faktoren wie US-Zöllen, die auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt werden, und teilweise aus internen strategischen Entscheidungen, wie der anfänglich nicht erfolgreichen Elektro-Strategie für Porsche, die zu einem Strategiewechsel hin zu längeren Verbrenner- und Hybridmodellen führte. Konzernchef Oliver Blume räumt ein, dass das traditionelle Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert und kündigte Maßnahmen wie die Entwicklung begeisternder Modelle, Kosteneinsparungen und einen sozialverträglichen Stellenabbau von 50.000 Jobs bis 2030 an. Die Zukunft des Werks Osnabrück wird mit Gesprächen zur Rüstungsindustrie diskutiert.













