Entlang der Autobahn A1 zwischen Luterbach und Härkingen im Kanton Solothurn wurden Bäume und Sträucher gerodet, um einen massiven Befall durch tausende giftige Goldafterraupen zu bekämpfen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) bezeichnete die Massnahme als „ultima ratio“, da die Raupen bereits in angrenzende Industriegebiete, wie das TCS Fahrcenter und das Conforama-Verteilzentrum, eingedrungen waren. Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen schwere Haut- und Atemwegsreizungen sowie Allergien auslösen. Kritisiert wird die Rodung durch Birdlife Solothurn, da sie mitten in die Brutzeit fiel und somit Brutvögel gefährdete. Die betroffene Fläche bleibt nun für zwei bis drei Jahre kahl, bevor eine Neubepflanzung geprüft wird. Ähnliche Vorfälle mit der heimischen Goldafterraupe wurden bereits in verschiedenen Regionen Deutschlands, unter anderem auf Sylt, gemeldet.