„Glas halb voll“ bei CO2-Einsparungen trotz Rückschlägen beim IRA 07.07.2026

Eine neue Studie von Lily Bermel, Gastwissenschaftlerin am Columbia Center on Global Energy Policy, deutet darauf hin, dass der Übergang der USA zu kohlenstoffarmer Energie trotz erheblicher legislativer Rückschläge widerstandsfähig bleibt. Unter Verwendung des Simulators von Energy Innovation prognostiziert die Untersuchung, dass die USA dennoch zwei Drittel der Emissionsreduzierungen in der Stromerzeugung erreichen werden, die ohne das Budgetgesetz der Republikaner aus dem Jahr 2025 und verschiedene Aufhebungen von EPA-Vorschriften erfolgt wären. Während der „One Big Beautiful Bill Act“ und das Ende der Subventionen für Elektrofahrzeuge den Fortschritt verlangsamt haben, werden zwischen 2025 und 2035 immer noch 71 % der neuen sauberen Stromerzeugung erwartet. Die fossile Stromerzeugung wird jedoch aufgrund langsamerer Stilllegungen von Kohlekraftwerken und eines erhöhten Gasverbrauchs voraussichtlich um 19 % höher ausfallen. Bermel betont, dass der Übergang zwar verlangsamt, aber nicht gestoppt wird, wobei Reformen bei den Genehmigungsverfahren und der Ausbau der Übertragungsnetze weiterhin entscheidend für das Erreichen der Klimaziele sind.













