GLP-Gredig fordert höhere Steuern auf Alkohol und Tabak 29.03.2026

Die GLP-Nationalrätin Corina Gredig schlägt eine Erhöhung der Spirituosen- und Tabaksteuern vor, um das finanzielle Dilemma des Bundes zu lösen, der sparen und gleichzeitig aufrüsten muss. Bis 2029 sollen bis zu neun Milliarden Franken gespart werden, während gleichzeitig bis in die 2030er-Jahre 30 Milliarden Franken zusätzlich für die Armee und Sicherheit benötigt werden. Gredig argumentiert, dass eine moderate Erhöhung der Spirituosensteuer, die seit über 25 Jahren unverändert ist, sowie der Tabaksteuer sachlich vertretbar, administrativ einfach umsetzbar und fiskalisch wirksam sei. Eine Erhöhung der Tabaksteuer um 10 Prozentpunkte könnte den Zigarettenpreis um 3 Franken erhöhen, den Konsum um 13 Prozent senken und dem Bund 500 Millionen Franken zusätzliche Einnahmen bringen. Kritiker wie Andreas Meier (Mitte) und Benjamin Mühlemann (FDP) halten die Massnahmen für unzureichend und warnen vor einem Schwarzmarkt sowie einer ungerechten Bestrafung von Genusskonsumenten.














