Gold fällt unter 5000-Dollar-Marke – obwohl Iran-Krieg und Börsen-Chaos toben: Das steckt dahinter 20.03.2026

Trotz des eskalierenden Iran-Kriegs und globaler Börsenunsicherheit ist der Goldpreis unter die Marke von 5000 US-Dollar gefallen, was viele Marktteilnehmer überrascht. Dieses Phänomen erklärt sich durch Margin Calls bei institutionellen Anlegern, die aufgrund fallender Aktienkurse gezwungen sind, schnell Liquidität zu beschaffen und dafür oft als erstes Gold verkaufen. Suki Cooper von Standard Chartered erklärt, dass Gold in solchen Situationen, besonders nach guter Performance, zu den ersten verkauften Assets gehört. Obwohl goldgedeckte ETFs im Januar und Februar Zuflüsse verzeichneten, drohen im März erstmals seit Mai 2025 Nettomittelabflüsse. Langfristig bleibt Gold jedoch durch Inflationssorgen in den USA und die anhaltende Aufstockung von Goldreserven durch Zentralbanken gestützt.














