Google-Kartellstreit: US-Regierung legt Berufung ein 04.02.2026

Das US-Justizministerium hat im Kartellrechtsverfahren gegen Google Berufung eingelegt, da es die vom Gericht im Dezember 2024 erlassenen Maßnahmen gegen das Suchmaschinenmonopol des Unternehmens als unzureichend erachtet. Das Verfahren, das bereits seit über fünf Jahren andauert und auf die Trump-Administration zurückgeht, hatte im August 2024 festgestellt, dass Google ein illegales Monopol innehat. Richter Amit Mehta entschied sich jedoch gegen eine Zerschlagung des Unternehmens und erlaubte weiterhin Googles milliardenschwere Zahlungen an Apple. Stattdessen ordnete das Gericht eine kontrollierte Marktöffnung an, die Google zur Zugänglichmachung seiner Suchdaten für Konkurrenten und zum Verzicht auf zukünftige Exklusivverträge für eigene Such- oder KI-Werkzeuge verpflichtet. Sowohl Google als auch das Justizministerium haben nun Berufung eingelegt, was bedeutet, dass alle Aspekte des Urteils, von der Monopolstellung bis zu den Abhilfemaßnahmen, erneut geprüft werden.














