Greenepeace in den USA zu existenzbedrohender Strafe verurteilt 02.03.2026

Ein Gericht im US-Bundesstaat North Dakota hat Greenpeace USA und Greenpeace International zu einer Schadensersatzzahlung von 345 Millionen US-Dollar (294 Millionen Euro) an den Ölkonzern Energy Transfer (ET) verurteilt. Die Verurteilung resultiert aus Protesten gegen den Bau der Dakota-Access-Pipeline in den Jahren 2016 und 2017, bei denen Umweltschutzbedenken hinsichtlich Trinkwasser und Treibhausgasemissionen geäußert wurden. ET warf Greenpeace vor, die Proteste organisiert, finanziell unterstützt und falsche Informationen verbreitet zu haben. Greenpeace bezeichnet das Urteil als „absurd“ und als Angriff auf die Zivilgesellschaft sowie als „Slapp-Klage“, die darauf abzielt, Kritik zu unterdrücken. Die Organisation kündigte an, Berufung einzulegen und sieht die finanzielle Existenz von Greenpeace USA durch die hohe Summe gefährdet.





















