Grenzschutzagentur Frontex Irreguläre Einwanderung in die EU geht deutlich zurück 15.05.2026

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex meldet einen deutlichen Rückgang der irregulären Einreisen in die Europäische Union. Von Januar bis April 2024 wurden 40 Prozent weniger irreguläre Grenzübertritte registriert als im Vorjahreszeitraum, was mit knapp 29.000 Fällen den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt. Die Hauptrouten bleiben das zentrale und östliche Mittelmeer, die jeweils etwa ein Drittel der Einreisen ausmachen. Frontex führt den Rückgang auf die verstärkte Zusammenarbeit mit Partnerländern, die Abschiebepolitik und günstigere Wetterbedingungen zurück. Trotzdem sind allein im Mittelmeer bereits über 1.200 Menschen gestorben. Am 12. Juni tritt der neue EU-Migrations- und Asylpakt in Kraft, der beschleunigte Verfahren und schnellere Abschiebungen vorsieht. Deutschland hinkt bei der Umsetzung der Reformen hinterher, insbesondere bei den Kapazitäten für schnelle Asyl-Grenzverfahren und dem Screening der Asylsuchenden.













