Grenzzaun reicht nicht: Indien will Geflüchtete mit Schlangen und Krokodilen abschrecken 10.04.2026

Indien erwägt einen radikalen neuen Ansatz zur Grenzsicherung an der über 4.000 Kilometer langen Grenze zu Bangladesch, da traditionelle Methoden aufgrund des schwierigen Terrains wie Flussdeltas, Sumpfgebieten und Mangrovenwäldern an ihre Grenzen stoßen. Angesichts der Tatsache, dass 80 Prozent des geplanten Grenzzauns fertiggestellt sind, aber noch 175 Kilometer aufgrund von Überschwemmungen und Instabilität nicht befestigt werden können, prüft die indische Grenztruppe BSF die Machbarkeit des Einsatzes von Krokodilen und Giftschlangen zur Abschreckung von Flüchtlingen. Diese Idee wurde im Februar 2026 in einem Treffen mit dem Innenministerium diskutiert, wirft jedoch erhebliche Fragen hinsichtlich der Beschaffung, der Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und der Kontrollierbarkeit der Tiere auf. Das Migrationsproblem hat sich nach dem Sturz der autoritären Regierung von Premierministerin Sheikh Hasina in Bangladesch im Jahr 2024 verschärft, was zu einer angespannten Beziehung zwischen Indien und Bangladesch und einer verstärkten Grenzkontrolle durch Indien geführt hat.














