Grippe dominiert, RSV nimmt zu: RKI empfiehlt Impfung für Risikogruppen 12.02.2026

In Deutschland ist die Zahl der Atemwegserkrankungen weiterhin hoch, wobei die Grippe (Influenza) die dominierende Ursache darstellt, gefolgt von einer zunehmenden Aktivität des Respiratorischen-Synzytial-Virus (RSV). Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) machen Influenza-A-Viren 57 Prozent der nachgewiesenen Erreger aus, während RSV-Nachweise auf etwa 13 Prozent gestiegen sind und besonders Kleinkinder im Alter von 0 bis 4 Jahren betreffen. Die RSV-Welle, die Mitte Januar begann, hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Im Krankenhausbereich ist Influenza mit rund 40 Prozent die häufigste Diagnose, RSV macht knapp 9 Prozent aus. Das RKI betont die Bedeutung von Impfungen für Risikogruppen, darunter Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal, und weist auf neue Impfstoffe und passive Immunisierungsmöglichkeiten für RSV hin.














