"Grünes Gift"? Brantner weist Strobl-Vorwürfe zurück 11.03.2026

Bei der Sendung "Markus Lanz" am 10. März 2026 wies die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner entschieden die Vorwürfe von Thomas Strobl (CDU) zurück, die Grünen hätten das politische Klima in Baden-Württemberg durch eine Kampagne gegen CDU-Kandidat Manuel Hagel vergiftet. Strobl kritisierte die Veröffentlichung eines Videos von Hagel und sprach von "grünem Gift", das dem Klima schade und eine "Entgiftungskur" für die Grünen erfordere. Brantner betonte, dass die Veröffentlichung des Videos keine koordinierte Kampagne der Grünen gewesen sei und sie davon nichts gewusst habe. Sie bedauerte, dass die Debatte sich um das Video drehe und nicht um dessen Inhalt. Der Chefredakteur von "Table.Media", Michael Bröcker, bezweifelte ebenfalls eine koordinierte Kampagne und wies darauf hin, dass das Video der Südwest-CDU bereits seit anderthalb Jahren bekannt war. Nach der knappen Landtagswahl in Baden-Württemberg, bei der die Grünen knapp vor der CDU lagen, lehnte Cem Özdemir (Grüne) einen Vorschlag zur paritätischen Teilung des Ministerpräsidentenamtes ab, was Strobl als "inakzeptable Arroganz" bezeichnete.














