Groß Gerau stoppt Rechenzentrum: Wer kein Geld will, muss halt auch ohne klarkommen 11.02.2026

In Groß-Gerau, einem strategisch günstig im Rhein-Main-Gebiet gelegenen Ort, wurde ein geplantes Rechenzentrumsprojekt eines US-Investors von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt. Befürworter sahen darin eine Chance für Millioneninvestitionen und Gewerbesteuereinnahmen, während Kritiker, insbesondere die Grünen und die FDP, Bedenken hinsichtlich der Gebäudegröße, des Energieverbrauchs, der Flächennutzung und der Beeinträchtigung des Stadtbildes äußerten. Diese Entscheidung steht im Kontrast zu den bundesweiten Bemühungen um Digitalisierung und Investitionsförderung und wird als Standortparadoxie kritisiert, da Deutschland ausländische Investitionen für Wachstum und Beschäftigung benötigt, aber gleichzeitig Projekte aus städtebaulichen und ökologischen Gründen ablehnt, was zu Unsicherheit für Investoren führt und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes beeinträchtigen könnte.














