Großbritannien Streit um Öl-Sanktionen gegen Russland 20.05.2026

In Großbritannien wird heftig über die angeblichen Aufweichungen von Sanktionen gegen Russland diskutiert. Die konservative Opposition und die Liberaldemokraten werfen Premierminister Keir Starmer vor, weiterhin russisches Öl zu importieren und damit Russlands Kriegsmaschinerie zu finanzieren. Starmer verteidigt die schrittweise Einführung neuer Importverbote für russisches Öl und LNG, die bereits von der EU beschlossen wurden, und betont, bestehende Sanktionen nicht zu lockern. Analysten wie Richard Bronze vom Marktanalysten Energy Aspects sehen jedoch eine Verwässerung der Sanktionen durch Ausnahmeregelungen für in Drittländern verarbeitete Ölprodukte und befristete Genehmigungen für LNG-Transporte, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Instabilität aufgrund globaler Konflikte zu vermeiden. Die Regierung Starmer steht unter Druck wegen hoher Lebenshaltungskosten, insbesondere der Benzinpreise.













