„Habe einfach nur funktioniert“: Als der Birgenair-Absturz vor 30 Jahren vier Kinder zu Waisen machte 07.02.2026

Vor 30 Jahren, am 7. Februar 1996, stürzte eine Boeing 757 der Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start in Puerto Plata, Dominikanische Republik, ins Meer, wobei alle 189 Menschen an Bord ums Leben kamen, darunter 164 deutsche Urlauber. Für die damals 20-jährige Melanie Klinke-Moser und ihre drei jüngeren Geschwister bedeutete der Absturz den plötzlichen Verlust beider Eltern und die Übernahme umfassender Verantwortung. Trotz der traumatischen Umstände, einschließlich der Unmöglichkeit, sich von den Eltern zu verabschieden, und der Notwendigkeit, Vormunde für die Kinder zu finden, da Melanie noch nicht volljährig war, gelang es der Familie, zusammenzuhalten und ein neues Leben aufzubauen. Die Stiftung Katastrophen-Nachsorge begleitet Hinterbliebene, und der 30. Jahrestag des Unglücks wird am 7. Februar 2026 in Frankfurt mit einer Gedenkfeier begangen, die auch für lang abwesende Angehörige eine besondere Bedeutung hat.














