Irans neuer Revolutionsführer Modschtaba Chamenei hat in einer ihm zugeschriebenen Botschaft, die im Staatsfernsehen verlesen wurde, den Iran zum Sieger im Konflikt mit den USA und Israel erklärt. Er beschrieb die jüngsten 40 Tage als ein "Epos", das die Welt verblüfft habe, und betonte, dass der Iran keinen Krieg wolle, aber für seine legitimen Rechte kämpfe. Die Botschaft dankte auch regionalen Verbündeten wie der Hisbollah und den Huthi-Milizen. Chamenei, der seit seiner Ernennung am 8. März nicht öffentlich aufgetreten ist, trat nach dem Tod seines Vaters Ali Chamenei und anderer Familienmitglieder bei einem Luftangriff am 28. Februar erstmals wieder in Erscheinung, was Spekulationen über seinen Zustand und seine Rolle nährt.