Im Jahr 2023 verschaffte sich ein mutmaßlich ausländischer Hacker Zugang zu FBI-Ermittlungsakten im Zusammenhang mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der Vorfall, der als "einzelner Cyber-Vorfall" vom FBI eingestuft wurde, birgt erhebliches Erpressungspotenzial, da die Akten potenziell ungeschwärzte Namen prominenter Personen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik enthalten. Es ist unklar, ob der Hacker ausländische Regierungskreise oder ein Cyber-Krimineller war, und was mit den gestohlenen Daten geschah. Ein FBI-Mitarbeiter, Aaron Spivack, wurde als möglicher Verantwortlicher untersucht, der die Daten angeblich ungeschützt gelassen hatte, verteidigte sich jedoch und sprach von widersprüchlichen Anweisungen. Die Ermittlungen dauern an, und die genauen Umstände sowie die Auswirkungen des Einbruchs bleiben unklar.