Hamas-Untergrundzelle: Berliner Gericht verhängt Haftstrafen 25.03.2026

Das Berliner Kammergericht hat vier Mitglieder einer Hamas-Untergrundzelle zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, die zwischen vier und sechs Jahren liegen. Ihnen wurde Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen, da sie laut Anklage unter anderem Waffendepots in Polen, Bulgarien und Dänemark für mögliche Anschläge gegen israelische, jüdische oder andere Einrichtungen in Europa angelegt haben sollen. Die Bundesanwaltschaft hatte Haftstrafen von fünf bis sieben Jahren gefordert. Die Angeklagten, die im Dezember 2023 verhaftet wurden, bestreiten ihre Mitgliedschaft in der Hamas, wobei der Hauptangeklagte die Besichtigung eines Waffenlagers in Bulgarien als "privaten Waffenhandel" bezeichnete. Dieser Prozess gilt als Pilotverfahren, da erstmals in Deutschland Mitglieder der Hamas wegen solcher Vorwürfe angeklagt wurden.














