Hambacher Forst: Der „Hambi“ soll jetzt Urwald werden 10.06.2026

Am 9. Juni unterzeichneten die schwarz-grüne Landesregierung Nordrhein-Westfalens, der Vorstandsvorsitzende von RWE und der BUND eine historische Vereinbarung zur Zukunft des Hambacher Forsts. Das im Rheinischen Braunkohlerevier gelegene Waldgebiet soll dauerhaft erhalten bleiben, mit anderen Flächen vernetzt und zu einem Urwald bzw. Wildnisentwicklungsgebiet ausgebaut werden. Spätestens bis zum Jahr 2035 geht das Areal vom Energieunternehmen RWE in öffentliches Eigentum über und wird unter Naturschutz gestellt. Für die Grünen markiert dieser Schritt den Abschluss eines jahrzehntelangen Konflikts um den Braunkohleabbau und die Rodungen im Revier. Die Vereinbarung folgt auf jahrelange Proteste von Klimaaktivisten und die Empfehlungen der Kohlekommission. Zudem wurde im Zuge der politischen Auseinandersetzungen der Kohleausstieg in NRW auf das Jahr 2030 vorgezogen, womit Lützerath das letzte geopferte Dorf bleibt.














