Seit Jahresbeginn sind in Hamburg 15 Obdachlose gestorben, was auf strukturelle Versäumnisse der Stadt hinweist, obwohl ein Winternotprogramm mit über 1.000 Schlafplätzen existiert. Die Notunterkünfte sind jedoch nur von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet, was die Hilfe unzureichend macht, wie der Tod eines Mannes in einem verschneiten Zelt zeigt. Die Stadt bietet zwar Tagesaufenthaltsstätten und spezielle Angebote, doch die hohe Zahl der Todesfälle, darunter fünf Deutsche, sieben Osteuropäer und ein Syrer, verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einer besseren Unterstützung und ganztägigen Öffnungszeiten der Einrichtungen.