Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: WHO sucht 82 Flug-Passagiere – Tropenmediziner ordnet Gefahr ein 06.05.2026

Auf dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ kam es zu einem tödlichen Hantavirus-Ausbruch mit drei Todesfällen, darunter ein niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersucht den Fall und sucht nach 82 Passagieren des Airlink-Fluges 4Z132 vom 25. April, da eine 69-jährige Niederländerin, die das Schiff verlassen hatte und am 26. April in Johannesburg verstarb, positiv auf das Hantavirus getestet wurde. Ihr Ehemann starb bereits am 11. April auf dem Schiff. Obwohl eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des spezifischen südamerikanischen Hantavirus (Andes-Virus) bei engem Kontakt möglich ist, schätzt ein Tropenmediziner das Risiko für andere Reisende als sehr gering ein, da keine Ausbruchsgeschehen wie bei Corona erwartet werden und Flugzeuge über Hepafilter verfügen. Das Schiff liegt vor den Kapverden vor Anker und soll nach spanischer Genehmigung auf den Kanaren anlegen, um Besatzung und Passagiere zu untersuchen.














