Hautkrebsscreening: Regierung will sparen – passt das zur Statistik? 28.05.2026

Die Zahl der Hautkrebsfälle in Deutschland hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt und stieg auf 120.100 Betroffene im Jahr 2024, was auch auf die alternde Bevölkerung zurückzuführen ist. Gleichzeitig hat die Bundesregierung aus Spargründen angekündigt, das flächendeckende Hautkrebsscreening für alle Versicherten ab 35 Jahren auf den Prüfstand zu stellen, da keine eindeutigen Beweise für eine Senkung der Sterblichkeit vorlägen. Die Zahl der Todesfälle durch Hautkrebs stieg im selben Zeitraum um 65 Prozent auf 4.600 im Jahr 2024. Ein Experte sieht Reformbedarf und schlägt eine risikobasierte Stufung der Screening-Intervalle vor, um Gelder effizienter einzusetzen und gleichzeitig die Früherkennung zu verbessern. Bis Ende 2027 soll eine Entscheidung über die Zukunft des Programms basierend auf neuen Studien und Expertenmeinungen fallen.














