„Höchst fahrlässig“: Wenn KI-Umfragen echte Menschen ersetzen 19.06.2026

Die Methode des „Synthetic Sampling“, bei der künstliche Intelligenz (KI) statt echter Menschen Umfragen simuliert, gewinnt an Bedeutung, da traditionelle Befragungen an Beliebtheit verlieren und Online-Umfragen als unsicher gelten. KI-Modelle können menschliche Antworten nachahmen und so Daten kostengünstiger und schneller generieren. KI-Experten wie Stefan Szeider von der TU Wien erläutern, dass detaillierte Personenbeschreibungen dem Sprachmodell als Grundlage dienen. Jedoch kritisieren Meinungsforscher wie Christoph Hofinger von Foresight und Jakob-Moritz Eberl von der Universität Wien diese Methode als „höchst fahrlässig“ und „Humbug“. Sie betonen, dass KI-Modelle nur die Vergangenheit abbilden und bei gesellschaftlichen Veränderungen, Unsicherheit und Wandel versagen, was zu polarisierten und unzureichend repräsentativen Ergebnissen führen kann, insbesondere bei schwer erreichbaren oder vulnerablen Gruppen.














