„Heißer und heißer und heißer“ – Europas neues Klima in sieben Grafiken 04.07.2026

Europa erlebt ein neues Klima, das durch zunehmend intensive und häufige Hitzewellen gekennzeichnet ist, wie die Rekordtemperaturen im Mai und Juni belegen. Diese extremen Wetterereignisse, die in direktem Zusammenhang mit dem durch fossile Brennstoffemissionen verursachten menschengemachten Klimawandel stehen, treten wahrscheinlicher und heftiger auf als in der Vergangenheit. Im Vereinigten Königreich beispielsweise übertrafen die Temperaturen die bisherigen Juni-Rekorde, wobei einige Stationen die historischen Höchstwerte deutlich überschritten. Auch die Nachttemperaturen blieben ungewöhnlich hoch, was zu „tropischen Nächten“ führte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 °C fallen – ein Phänomen, das im Vereinigten Königreich historisch selten war. In ganz Europa stellten zahlreiche Länder ihre Juni-Temperaturrekorde auf, wobei einige Werte von über 40 °C erreichten. Wissenschaftler führen diese rapide Erwärmung in Europa auf Faktoren wie das Schmelzen von Schnee und Eis, eine verringerte atmosphärische Schadstoffbelastung und potenzielle Veränderungen der atmosphärischen Zirkulationsmuster zurück, neben dem allgemeinen globalen Erwärmungstrend. Auch die erwärmten Meere verschärfen diese Bedingungen. Experten sind sich sicher, dass der Klimawandel diese Hitzewellen intensiviert hat, und warnen davor, dass die durchschnittlichen Sommertemperaturen weltweit weiter steigen werden, bis Netto-Null-Treibhausgasemissionen erreicht sind.












