Hepatitis-Alarm in Italien – Auswärtiges Amt warnt vor Essen in einer Region 30.03.2026

Das Auswärtige Amt warnt vor einem Hepatitis-A-Ausbruch in der italienischen Region Kampanien, insbesondere vor dem Verzehr von rohen Meeresfrüchten, da diese das Hepatitis-A-Virus durch Filtration von belastetem Wasser anreichern können. Das Virus ist hitzestabil und überlebt selbst kurzes Erhitzen, weshalb nur vollständiges Durchgaren das Risiko senkt. Die Kommune Neapel hat ein Verbot für das Servieren roher Meeresfrüchte erlassen, das mit Bußgeldern von bis zu 20.000 Euro geahndet wird. Zwischen Januar und März 2026 wurden in der Region 65 Infektionen gemeldet, wobei allein im März 43 Fälle auftraten. Ende März befanden sich rund 70 Infizierte in stationärer Behandlung im Colli-Krankenhaus in Neapel, und auch in der Provinz Latina wurden 24 Fälle nachgewiesen.














