Herzinfarkt und Schlaganfall: Unregelmäßige Schlafzeiten verdoppeln Risiko 19.05.2026

Eine finnische Studie der Universität Oulu, die Daten von 3.231 Erwachsenen der "Northern Finland Birth Cohort 1966" analysierte, hat ergeben, dass unregelmäßige Schlafzeiten das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, verdoppeln können. Die Teilnehmer, die durchschnittlich 7 Stunden und 56 Minuten schliefen, aber erhebliche Schwankungen ihrer Einschlafzeiten von etwa zwei Stunden innerhalb einer Woche aufwiesen, zeigten ein signifikant höheres Risiko. Diese Ergebnisse wurden über einen Beobachtungszeitraum von zehn Jahren ermittelt, während dessen 128 Teilnehmer schwere kardiovaskuläre Ereignisse erlitten. Die Studie betont, dass die Unregelmäßigkeit des Einschlafens ein kritischerer Faktor zu sein scheint als die tatsächliche Aufstehzeit, und liefert wichtige Hinweise zur Prävention, obwohl sie keinen direkten kausalen Zusammenhang beweist.














