Zwei Segelboote mit humanitären Hilfsgütern, die «Friend Ship» und die «Tiger Moth», sind am Samstag mit Verspätung im Hafen von Havanna eingetroffen. Die neunköpfige internationale Besatzung, darunter Amerikaner, Franzosen und Deutsche, war zwischen Donnerstag und Samstag verschwunden, was eine internationale Suchaktion auslöste. Die Boote, die von Isla Mujeres in Mexiko gestartet waren, mussten aufgrund schlechter Wetterbedingungen einen Umweg nehmen und verloren den Kontakt zur mexikanischen Marine. Die Initiative «Nuestra America» transportiert Hilfsgüter angesichts der US-Ölblockade, die Kubas Energie- und Wirtschaftskrise verschärft und zu Stromausfällen geführt hat.