Hipp-Rückruf: Sichergestelltes Rattengift ähnelt dem Gift im Glas 11.06.2026

Ein Vergleichsgutachten hat ergeben, dass das im Fall der Erpressung des Babykostherstellers Hipp sichergestellte Rattengift dem Gift in dem manipulierten Glas ähneln könnte. Laut der Staatsanwaltschaft Eisenstadt sind die Konzentration und das Verhältnis der Inhaltsstoffe vergleichbar, was als weiteres Indiz gewertet wird, auch wenn es keinen endgültigen Beweis darstellt. Der 39-jährige Verdächtige, ein gebürtiger Slowake, befindet sich seit Anfang Mai in Untersuchungshaft in Eisenstadt und wird wegen versuchter schwerer Körperverletzung, versuchter schwerer Erpressung und Urkundenfälschung ermittelt. Das im April im Burgenland sichergestellte, manipulierte Hipp-Gläschen enthielt Rattengift in einer Dosis, die gesundheitsschädlich, aber nicht lebensgefährlich war. Der Verdächtige, der die Tat bestreitet, wurde am 2. Mai in Salzburg festgenommen.














