Z+ (abopflichtiger Inhalt); Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein« 12h ago

In Russland führt die Zerstörung von Öllagern durch ukrainische Drohnen zu einer zunehmenden Benzinknappheit, woraufhin Präsident Putin von einem „beispiellosen Druck“ auf das Land berichtet. Der Historiker Wladislaw Subok von der London School of Economics and Political Science warnt in diesem Zusammenhang vor einer fehlerhaften Einschätzung der russischen Machtverhältnisse. Er verweist auf das historische Paradoxon, dass Russland niemals so stark sei, wie man befürchte, und niemals so schwach, wie man hoffe. Diese Unsicherheit spiegelt die geopolitische Schwierigkeit wider, die tatsächliche Stärke Russlands zwischen Über- und Unterschätzung zu bestimmen. Während der Westen zwischen Angst und Hoffnung schwankt, nutzt Putin gezielt Stärke-Demonstrationen, um interne Schwächen zu kaschieren. Die geopolitische Lage wird zudem durch Chinas Einfluss beeinflusst, doch die letztendliche Stabilität hängt von Russlands eigener Handlungsfähigkeit ab.















