USA, Demokratie, Verfassung und Iran – "Dummheit von Trump" 30.03.2026

Die Historikerin Jill Lepore äußert sich besorgt über die aktuelle politische Lage in den USA, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende 250-Jahr-Feier der Unabhängigkeit, die in Donald Trumps möglicher zweiter Amtszeit stattfindet. Lepore kritisiert, dass Trump die Institutionen und die Verfassung der USA aushöhle, um seine Macht zu festigen, und vergleicht sein Gebaren mit dem von Autokraten. Sie betont die Bedeutung des Konstitutionalismus und die Notwendigkeit, die Verfassung anzupassen, anstatt sie zu sakralisieren. Lepore sieht die Schwächen der Demokraten und die mangelnde Fähigkeit, auf soziale Ungleichheit zu reagieren, als wesentliche Faktoren für Trumps Erfolg. Sie hebt hervor, dass die Verfassung zwar Grundrechte wie die Bill of Rights garantiere, aber auch historische Versäumnisse wie die Nichtabschaffung der Sklaverei aufweise und ihre Änderungsmechanismen zu starr seien.














