Hitze: Krankmeldungen steigen ab 30 Grad – Studie zeigt klare Zahlen 05.06.2026

Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, basierend auf Abrechnungsdaten von etwa 9,7 Millionen AOK-Versicherten, belegt einen signifikanten Anstieg von Krankmeldungen bei Temperaturen über 30 Grad Celsius. Bereits ein einzelner Hitzetag führt zu einem Anstieg von 3,5 Prozent, der nach sieben aufeinanderfolgenden Hitzetagen auf etwa 10,8 Prozent ansteigt. Dies verursacht Unternehmen erhebliche Kosten, die durch Lohnfortzahlung und Produktivitätsverluste entstehen. Eine dreitägige Hitzewelle wurde auf rund 32 Millionen Euro wirtschaftlichen Schaden beziffert. Langfristige Analysen zeigen zudem, dass Hitzewellen auch in den Folgejahren zu erhöhten Ausgaben für Arbeitsausfälle führen und sich negativ auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken, wobei körperlich anstrengende Berufe im Freien am stärksten betroffen sind.














