Hitzewelle in der Schweiz – Blick sucht die Null-Grad-Grenze 27.06.2026

Am Samstag erreicht Basel 39 Grad, und die Schweiz ächzt unter einer extremen Hitzewelle. Blick-Reporter Martin Meul begibt sich auf die Suche nach Abkühlung in den Walliser Bergen. Mit der Seilbahn und der Metro Alpin fährt er auf 3500 Meter zum Mittelallalin. Schon dort sind es über 8 Grad – eine Jacke bleibt unnötig. Der Aufstieg zum Allalinhorn (4027 m) bringt keine Erleichterung: Auf dem Gipfel zeigt das Thermometer erneut etwa 8 Grad, gefühlt ist es noch wärmer. Der Schnee ist weich, Wasser fliesst den Hang hinunter, und der Reporter versinkt auf dem Rückweg bis zur Hüfte im Schnee. Die Null-Grad-Grenze liegt an diesem Tag auf 4600 Metern – höher als der höchste Schweizer Berg, die Dufourspitze (4634 m). Bergsteiger auf dem Gipfel zeigen sich betroffen: «Die Wärme hier oben ist einfach schade.» Gletscherforscher Matthias Huss warnt, den Gletschern stehe das Wasser bereits bis zum Hals. Obwohl für die kommende Woche eine Abkühlung angekündigt ist, bleibt ernüchternd, dass erst Juni ist und der Sommer gerade erst beginnt. Die Hitzewelle hat bereits Schäden an Autobahnen verursacht, und sogar Schneekanonen werden eingesetzt, um Festivalbesucher zu kühlen.















